Wenn es um die Analyse und Abschätzungen von Schwingungen auf Gebäude geht, wird sich in der Praxis an der DIN4150-3 „Erschütterungen im Bauwesen“ orientiert. Diese Vorschrift gestattet Messgeräte zur Überwachung von Erschütterungen um auftretende Schwingungen in Bauteilen oder Bauwerken zu ermitteln und zu analysieren. Gemeint sind hiermit mechanische Gebäudeschwingungen, welche durch Lastkraftwagen mit Übergewicht, vorhandene technische Anlagen oder durch den Bahnverkehr ausgelöst werden. Aufgrund ihrer physikalischen Auswirkungen auf Gebäudestrukturen und der psychischen Auswirkung auf Personen können Schwingungen dieser Art in eine ähnliche Kategorie wie klassischer Lärm eingestuft werden.

In den letzten Jahrzehnten konnten sich Messgeräte zur Überwachung von Erschütterungen deutlich weiterentwickeln. Es stellt sich somit die Frage, welche Bedingungen eine Messausrüstung DIN4150-3 in jedem Fall erfüllen muss. Die Wahl des passenden Messgerätes orientiert sich zunächst daran, ob die erforderliche Frequenz bei der Analyse abgedeckt wird. Hochwertige Geräte sollten in der Lage sein dynamische, aber auch unterschiedliche Frequenzen zu erfassen. Ein wichtiger Faktor ist außerdem ein integrierter Filter, mit dem das Messgerät besonders niedrige Frequenzen unter einem Hertz herausfiltern kann. Nach oben ist ebenfalls ein hoher Anspruch vorhanden, Frequenzen von mehr als 80 Hz müssen eliminiert werden. Ein Messbereich von 1 – 80 Hertz sollte als idealer Erschütterungsbereich erfassbar sein. Auch die praktische Anwendung der Messausrüstung DIN4150-3 spielt eine relevante Rolle. Wird zur Nutzung ein Stromnetz benötigt oder sind Akkus sowie Batterieladegerät erforderlich? Heutige Akkus haben eine Nutzungskapazität von bis zu acht Wochen, selbst bei widrigen Wetterbedingungen. Mit Hilfe von modernen Cloud-Speicherungen und Analyse-Apps können die gesammelten Daten schließlich zuverlässig gespeichert und ausgewertet werden.

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