petticoats

Möglichkeiten, den weiblichen Formen zu schmeicheln, gibt es viele. Der Petticoat tut das bereits seit vierhundert Jahren.
Der Petticoat ist ein Unterrock, der Röcke und Kleider in eine bestimmte Form bringt. Er unterstreicht eine schmale Taille und lässt Tellerröcke und Swingkleider erst richtig luftig wirken. Er bauscht durch ein oder mehrere Stofflagen Rock und Kleid auf. Und gerade das verhalf dem Petticoats in den Fünfziger Jahren zu einer großen Blütezeit.
Davor war er rund hundertfünfzig Jahre fast in Vergessenheit geraten. Und zu Beginn seiner Existenz, vor etwa vierhundert Jahren, war er wenig praktisch. Die weiblichen Formen betonte er trotzdem.

Die Mode bringt ihn zurück

Zwei Ereignisse veränderten die Geschichte des Petticoats. Eine Modeschöpfer wollte die Frauen mit seinen Kleidern in ein neues Licht setzen. Dafür erinnerte er sich an den Petticoat.
Wenige Jahre später eroberte der Rock’n Roll die Welt. Für den schwungvollen Tanz war der Unterrock ideal. Die Röcke flog weit in die Luft und folgten den Bewegungen der Tanzenden. Und der Petticoat schmeichelte dabei der Frau.

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‘Skandälchen’

Petticoats gibt es in verschiedenen Farben und Längen, mit und ohne Spitze verziert. Je nach Vielfalt der Schichten wird die sogenannte ‘Blütenkelchlinie’ der Frau unterstrichen.
Bei der Auswahl des passenden Petticoats sollte, darauf geachtet werden, dass Rock und Unterrock zueinander passen. Denn noch Ende der Fünfziger sorgte eine hervorblitzende Spitze für ein ‘Skandälchen’.

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